Feuerwehrverein Güterfelde e.V.
Feuerwehrverein Güterfelde e.V.
1. Gruppenfoto aus dem Jahre 1935

Obere Reihe (v.l.n.r.)

Max Vester, Fritz Lehmann, Hoenow, Ewald Breitung, Willi Wüstehagen und Walter Pardemann

 Mittlere Reihe (v.l.n.r.)

Fritz Kanert, Hans Hoenow, Ernst Tuthat, Otto Keller und Paul Breitung

 Untere Reihe (v.l.n.r.)

Lemke, Gustav Unger, Franz Laurisch, Artur Huckshold und Erich Scholtisky

Die Anfänge der Güterfelder Feuerwehr lassen sich aus mündlicher Überlieferung bis zum Jahre 1920 zurückverfolgen. Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass Franz Laurisch zu den Gründungsmitgliedern gehörte, weitere sind leider nicht bekannt.

Dann gibt es erst aus dem Jahre 1935 ein Gruppenfoto(siehe Oben). Zwei Kameraden konnten nicht namentlich zugeordnet werden. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die damalige Güterfelder Feuerwehr mit 16 Kameraden besetzt war.

Die nächste Generation waren dann; Werner Wüstenhagen, Willi Lehmann, Dietrich Huckshold, Walter Zinnow, Gerhard Schmidt, Klaus Wendt, Lothar Hochschulz, Lothar Zienicke, Jürgen Kiekebusch, Jürgen Volkmer.

Dann folgten; Frank Zinnow, Michael Kutsch, Michael Kohl, Uwe Lehmann, Heiko Lehmann, Olaf Krüger, Ingo Schmidt, Uwe Wittkatis, Roland Loeper, Remo Klemp, Kai Huckshold (kurz).

Interessant sind bei einigen die Familientraditionen;

Artur Huckshold->Dietrich Huckshold->Kai Huckshold

Fritz Lehmann->Willi Lehmann->Uwe/Heiko Lehmann->Christian Lehmann

Lothar Zienicke->Frank Zinnow/Michael Kohl/Michael Kutsch->Basti Kohl/Max Kutsch

Jürgen Kiekebusch->Andre Luthardt/Martin Drochner


 

Vor der Wende:

Zu einer sehr schönen Tradition wurde es damals das jedes Jahr, im Saal Huckshold, ein Feuerwehrball stattfand, zudem auch die umliegenden Wehren eingeladen waren.

Damals wurde der Dienst 1x im Monat Freitags durchgeführt, wofür es selbstverständlich war das die Arbeitgeber die "freiwilligen Retter" für den Tag freistellten, und alle 14 Tage Samstagvormittags.

"Pieper" gab es damals nicht, alarmiert zu Einsätzen wurden alle durch die Sirenen, was den Vorteil hatte das auch die Bevölkerung über einen Einsatz und der ausrückenden Feuerwehr voralarmiert wurde.
 

Nach einem großen Einsatz, oder Nachteinsatz, war es selbstverständlich das der Arbeitgeber die "Retter" für ihre unentgeltliche gemeinnützige Arbeit für den Tag freistellten.

Die Güterfelder Wehr war bis zur Wende eine eigenständige einsatzbereite Wehr.

 

 

Nach der Wende:

 

Erinnern kann man sich besonders an einen Einsatz der am späten Nachmittag anfing und bis in die Nacht hinein ging. Beim Gutshof Maggrafshof brannte es und es wurden durch das gesamte Dorf bis zum See die Wasserschläuche ausgelegt. Die Frauen der Feuerwehrmänner hatten massenweise Kaffee gekocht und entlang der Strecke alle mit dem heißen "Wachmacher" versorgt.

Dann kam die Zeit wo einige die "Nachteinsätze" nicht mehr mitmachen konnten, da die neuen Arbeitgeber kein Verständnis für diese Rettungsarbeiten aufbrachten.

1995 nahmen dann die Kameraden Olaf Krüger als Wehrleiter und Lothar Zienicke als Stellvertreter die Geschicke der Güterfelder Wehr in die Hand. Weitere Mitglieder waren damals Dietrich Huckshold, Uwe Lehmann, Walter Zinnow, Heiko Lehmann, Gerhard Schmidt, Detlef Brose, Uwe Wittkatis und Michael Kutsch.

Leider war es durch die kurze Mitgliedschaft eines Güterfelders zu großen internen Meinungsverschiedenheiten gekommen. Es fand eine  Abstimmung über den Austritt desjenigen statt. Da aber nicht für die Mehrheitsabstimmung der Kameraden entschieden wurde, ist der größte Teil der jahrelang aktiven Kameraden aus der Feuerwehr ausgetreten und somit war die Einsatzbereitschaft der Güterfelder Wehr leider nicht mehr gewährleistet.

Die nachfolgende Zeit lässt sich mit Dokumenten nicht nachvollziehen, doch kann man aus Überlieferungen ableiten, dass die Güterfelder Wehr mehr schlecht als recht besetzt war und  schon immer stark in die Stahnsdorfer Wehr integriert war, d.h. die Brandschutzaufgaben wurden von der Stahnsdorfer Wehr übernommen, in der auch Güterfelder Kameraden Aufgaben wahrnahmen.

JF Frühjahr 1995

Auf dem Auto: Andy Febrow

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Maik Neumann, Anja Matuschka, Sven Bäcke, Marcel Petri, Andreas Hoenow und Sven Neumann

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Susann Schaer, Gino Toll und Stefan Nicke

Jugendfeuerwehr:


Die Anfangsmitglieder der Jugendfeuerwehr unter Maik und Sven Neumann waren; Marcel Petri, Gino Toll, Susann Schaer,  Andy Febrow, Andreas Hönow, Andre Schulze, Sven Bäcke.

Später kamen unter Uwe Lehmann dazu; Martin Drochner, Andre Luthardt, Christian Lehmann, Basti Kohl, Christian Müller, Mike Suchowski, Stephan Kiekebusch, Max Kutsch, Christian Eichenberg, Yari Vale, Martin Sturm.

Noch später unter Sven Neumann und Martin Sturm;

Christopher Klicks, Matti Naumann, Christian Lehmann, Robert Petri, Stephan Kiekebusch. Andere ehemalige Kameraden aus der Jugendwehr gehörten  inzwischen zu den "Großen".

Neben der Ausbildung der Jugendwehr gehörten natürlich auch regelmäßige Grillabende und das 1x jährliche Wochenende im Feuerwehr-Jugendlager dazu.

Erfreulich ist das einige von denen die damals in der Jugendwehr anfingen, heute die Güterfelder Wehr wieder aktiv Einsatzbereit machten. Marcel Petri ist der Güterfelder Wehrleiter und Gino Toll war der jüngste Gemeindewehrführer Potsdam-Mittelmarks (2009-2013) und seit 2014 der Stellvertreter der Wehrführung.

Im September 1995 konnte die Jugendfeuerwehr einen B 1000 in Dienst stellen, den die Fa. Christian Kübler aus Güterfelde zur Verfügung stellte. Seit 2004 hat die Ortswehr Güterfelde keine Jungendfeuerwehr mehr, diese wurde dann nach FF Stahnsdorf Ort verlegt.

 

Im Jahr 2013 wurde das jedoch durch die Kameraden Ch. Lehmann und K. Braun geändert. Seitdem werden 12 Mädchen und Jungen für den späteren Einsatzdienst vorbereitet.

 

Im Januar 2014 gründeten die Kameraden M. Sturm und S. Petri die „Kinderfeuerwehr Stahnsdorf - Brandzwerge K112 Güterfelde“.

Gruppenbild JF September 1999

v.l.n.r.: Lothar Zienicke, Uwe Lehmann, Mike S., Basti Kohl, Stefan Kiekebusch, Christian Müller, Christian Eichenberg, Andre Luthardt, Christian Lehmann und Yari

Ein erstes großes Ereignis der neuen Güterfelder Wehr war die Ausrichtung einer Technik- und Leistungsschau im Jahre 1996, welche eine große Resonanz bei den umliegenden Wehren fand und zugleich eine Bestätigung für die geleistete Arbeit der Güterfelder Wehr war.

Traditionell richtet die Güterfelder Wehr seit dieser Zeit jährlich ein Osterfeuer aus, das großen Anklang in der Gemeinde findet. Auch das Knutfest, im Januar, ist seit 2011 zu einer schönen Tradition geworden. Für die Kita Buddelfink in Güterfelde ist es am Kindertag, im Juni, immer ein Highlight wenn unser Feuerwehrauto dort vor Ort bereits die Kleinsten fasziniert. Selbstverständlich für unsere Wehr ist es natürlich auch am Martinstag, im November, den Laternenumzug abzusichern.

Seit 1998 ist unsere Wehr mit der Feuerwehr der Partnergemeinde Küngös in Ungarn freundschaftlich verbunden, an der Detlef Brose (übrigens das 1. neue aktive Mitglied nach der Wende) und Lothar Zienicke massgebend beteiligt waren. Viele Jahre sorgten sie dafür das unsere und die ungarischen Kameraden sich bei Festen ihrer Wehren besuchen konnten. Seitdem gehören gegenseitige Besuche und Erfahrungsaustausch schon zur Tradition.

Durch die Gemeinde Gebietsreform im Jahre 2001 gehört die Feuerwehr Güterfelde zur Gemeinde Stahnsdorf und ist in diesem Zuge zur Ortswehr Güterfelde geworden.

Im Zusammenhang der Reform wurde gleichzeitig ein neues Gerätehaus an die Ortswehr Güterfelde übergeben. Dieses bietet den Kameraden mehr Platz und Möglichkeiten für Ihre Ausbildung. Manko dabei bleibt, das die Feuerwehr aus der Mitte des Dorfes an den Rand gezogen ist.

 

Im Jahr 2006 wurde durch die Gemeinde Stahnsdorf für die Ortswehr Güterfelde ein neuesTanklöschfahrzeug angeschafft. Das neue Tanklöschfahrzeug löste ein Tanklöschfahrzeug 16/25 auf Mercedes Benz aus dem Jahre 1965 ab. Dieses Fahrzeug wurde im Jahre 1993 durch den Güterfelder Ortsverband der SPD und dem Ortsverband der SPD Arnsberg an die Ortswehr Güterfelde übergeben. Das neue Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 ist speziell für die örtlichen Gegebenheiten (z.B. speziell ehemaliger Truppenübungsplatz Güterfelde) aussgestattet.

2010 wurde aus unserem TLF 16/25, durch Umbauten ein Löschguppenfahrzeug 20/16. Durch den Umbau ist der Taktische Einsatzwert des Fahrzeuges um ein weiteres gestiegen.

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